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Datum/Zeit
Date(s) - 03/05/2018
13:30 - 18:00

Veranstaltungsort
Fachhochschule Kiel

Kategorien


In der Kinder- und Jugendhilfe gibt es eine Vielfalt an geschlechterhomogenen Angeboten für Mädchen* und Jungen*, Geschlechterreflexivität ist zu einem relevanten Bestandteil sozialpädagogischer Fachlichkeit geworden. Gleichzeitig gibt es aktuelle Herausforderungen:
– Einerseits unterstellen AkteurInnen wie die „Demo für alle“, die „besorgten Eltern“ oder Teile der AfD , dass hinter geschlechterbezogenen Fragen eine „Gender-Ideologie“ bzw. ein „Genderwahn“ stehe, die/der alle Unterschiede zwischen Mädchen* und Jungen* verwischen und die traditionelle „Kernfamilie“ zerstören wolle.
Andererseits zeigt ein Blick in die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, dass Mädchen* und Jungen* heute vielfältige Identitäten leben. Intersektionale Perspektiven analysieren vielfältige gesellschaftliche Diskriminierungsformen, queere Ansätze zielen auf einen Abbau männlicher und weiblicher Stereotype in der Gesellschaft.
Wie reagieren wir auf die populistischen Angriffe auf gendersensible Pädagogik und wie können wir diversitätsbewusst mit Mädchen* und Jungen* arbeiten? Im Rahmen des Fachtags laden wir zu einem Austausch über diese Themen ein. Nach einem einführenden Vortrag gibt es die Möglichkeit, einen vertiefenden Workshops zu besuchen.

Zielgruppen: Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, der stationären Kinder- und Jugendhilfe, Jugendamt, Erziehungsberatungsstellen, Trägern von Maßnahmen zur beruflichen Integration, Studierende der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik, Schüler*innen der Fachschule Sozialpädagogik
Rückfragen:
Kathrin Sinner, Geschäftsführung LAG Mädchen/Mädchen- und Jungenarbeit kathrin.sinner@ljrsh.de
Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben.